Hell eingerichtetes Wohnzimmer mit flackerndem Kamin: Auf dem Kaminsims steht das Luftmessgerät air-Q.
Luftqualität

Kamin – So genießen Sie geschützt & sicher die Wärme

In der kalten Jahreszeit wird gerne der Kamin angeworfen, um die wohlige Wärme zu genießen. Heizen mit Holz kann allerdings auch einige Risiken bergen und die Atemluft mit Schadstoffen belasten. Was es zu beachten gilt und wie Sie sich vor den Gefahren schützen, erfahren Sie hier in unserem Beitrag.

Autor:

Undine Jaehne

Datum:

5.11.2021

Beim Heizen mit Holz sollten Sie darauf achten moderne Holzfeuerungsanlagen zu nutzen, die energetisch effizient sowie emissionsarm sind und die gesetzlichen Grenzwerte einhalten. Dies trifft beispielsweise auf Anlagen zu, die mit dem Umweltkennzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet sind. Ebenso sollte ein Fachmann Ihre Feuerungsanlage jährlich inspizieren und warten, um z. B. einen Kaminbrand zu vermeiden. Um den Kohlendioxidausstoß auszugleichen und das Heizen klimafreundlicher zu gestalten, ist Holz aus heimischen Wäldern für Ihren Kamin ideal. 

Verzichten Sie hingegen auf behandeltes oder gestrichenes Holz, Spanplatten oder Sperrholz als Brennstoff für Ihren Kamin. Verbrennen Sie ausschließlich unbehandeltes sowie trockenes Holz. Orientieren Sie sich an der Faustregel: Die Restfeuchte im Holz muss unter 25 Prozent liegen. Nur so vermeiden Sie zum einen eine starke Rauchentwicklung zum anderen, dass viel Asche anfällt.

Damit Ihre Raumluft trotz Kamin gesund und sicher ist, achten Sie auf folgende Kriterien:

  • zünden Sie den Brennstoff entsprechend der Produktbeschreibung an
  • lassen Sie dem Feuer Luft zum Atmen und vermeiden Sie ein Überfüllen des Kamins
  • legen Sie rechtzeitig neues Holz nach, dies verringert die Qualmentwicklung
  • kontrollieren Sie die Qualität Ihrer Raumluft mit einem Luftanalysator: Der air-Q misst Luftschadstoffe wie Feinstaub, Kohlenmonoxid oder Ozon und analysiert verlässlich die Luftqualität - für Ihre Gesundheit und Sicherheit.

Risiken und Gefahren von Kaminen für die Raumluft

Sowohl die unsachgemäße oder fehlerhafte Nutzung von Kaminöfen und Schornsteinen als auch eine mangelnde Ausstattung der Kamine können zu einer deutlichen Belastung der Luftqualität führen: innerhalb und auch außerhalb der Wohnung. Neben der regelmäßigen Wartung sind das sachgerechte Anheizen sowie die korrekte Entsorgung der Asche ebenso wichtig. Insbesondere offene Kamine belasten die Raumluft stark mit ihren Emissionen und stellen als offene Feuerstelle eine erhöhte Brandgefahr dar. 

Neben der erhöhten Brandgefahr ist die Verschlechterung der Luftqualität durch einen Kamin nicht zu unterschätzen. Denn wenn ein Holzofen die Betriebstemperatur noch nicht erreicht hat, kann der Verbrennungsprozess nicht immer vollständig und optimal ablaufen. Ein Grund dafür kann sein, dass dem Prozess nicht ausreichend Sauerstoff zugeführt wird. Dabei können große Mengen Ruß bzw. Feinstaub und Kohlenmonoxid entstehen.

Während des regulären Betriebs eines Kamins entstehen ebenfalls Stickoxide sowie Kohlendioxid (CO₂) in großen Mengen; auch Schefeloxide, Kohlenwasserstoffverbindungen und andere Stoffe wie Formaldehyde können sich bilden. Neben diesen gesundheitsgefährdenden Luftschadstoffen entstehen weitere Stoffe wie Methan oder Lachgas, die zudem das Klima schädigen.

Nimmt die Luftqualität ab, kann sich dies auf Ihr Wohlgefühl auswirken: Kopfschmerzen, Unwohlsein und sinkende Konzentrations- wie Leistungsfähigkeit sind die Folge.


Schadstoffbelastung und Überwachung der Luftqualität

Zwar sind in den meisten Wohnungen Rauchmelder verpflichtend, jedoch geben diese keinen Alarm bei Kohlenmonoxid (abgekürzt CO). Das farb- und geruchlose Gas entsteht bei unvollständigen Verbrennungsprozessen und ist hochgiftig. In hohen Konzentrationen kommt es schnell zu einer Kohlenmonoxidvergiftung und kann zu Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod führen. Aus diesem Grund lohnt es sich Kohlenmonoxidmelder wie den air-Q in der Wohnung zu platzieren. Insbesondere in Räumen, in denen sich eine Feuerstelle befindet. So werden Sie rechtzeitig vor hohen Konzentrationen der Luftbestandteile gewarnt.

Vor allem Feinstaubpartikel der Größe PM₂,₅ verweilen, da sie sehr klein und leicht sind, länger in der Luft und werden leichter eingeatmet. Sie dringen bis tief in den Körper ein und können so Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen. Das beim Verbrennen abgegebene Kohlendioxid hingegen sorgt u. a. für Kopfschmerzen und Müdigkeit. Bei spätestens 1.400 ppm sollte dringend gelüftet werden.

Ein präzises Luftmessgerät wie der air-Q hilft Ihnen dabei, die Schadstoffbelastung in Ihren Innenräumen detailliert nachzuvollziehen und alles im Blick zu behalten. Bei Überschreiten der jeweiligen Grenzwerte werden Sie informiert und können frühzeitig handeln.


(Titelbild: Shutterstock / New Africa)

air-Q Luftqualität Messgerät

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