Immer wieder erreichen uns Fragen rund um unsere Lösungen und das Luftmessgerät air‑Q. Diese betreffen beispielsweise die Lebensdauer der Sensoren, die Funktionsweise etwa als Kohlenmonoxid-Warner und die air‑Q App bzw. air‑Q Web App. In den FAQ - häufig gestellte Fragen - beantworten wir Ihre Fragen zum Luftanalysator air-Q allgemein, der Hardware und Software.
Der Feinstaubmesswert PM₁₀ erfasst Partikel mit einer Größe bis 10 µm; PM₂‚₅ erfasst Partikel mit einem Durchmesser von bis zu 2,5 µm und PM₁ erfasst Partikel mit einer Größe von bis 1 µm. Dabei enthält der Feinstaub PM₁₀ Messwert auch die PM₂‚₅ sowie PM₁ Messwerte und der PM₂‚₅ Messwert beinhaltet auch PM₁. Für die Messwerte gemessen in µg/m³ oder in Partikelanzahl (Particle Count) gilt demnach Messwert PM₁₀ > Messwert PM₂‚₅ > Messwert PM₁.
Matthias U.
Die Lebensdauer des Luftanalysators air-Q richtet sich nach der Lebensdauer der einzelnen Sensoren (siehe Hardware) und beträgt mindestens fünf Jahre.
Der air-Q ist flüsterleise. Ein sehr kleiner Lüfter im Feinstaub-Sensor ist nur bei genauem Hinhören direkt am Ohr wahrzunehmen. Sollte sensible Menschen auch dieses Geräusch stören, so kann der Lüfter in der App im Nachtmodus deaktiviert werden. In diesem Fall werden keine Feinstaub-Messungen durchgeführt.
Die ersten Werte zur Luftqualität werden unmittelbar nach dem Einschalten des Messgerätes in der air-Q App sowie durch die LEDs direkt am Gerät angezeigt. Einzelne Sensoren (zum Beispiel NO₂, SO₂) benötigen nach der Trennung vom Strom eine Aufwärmphase, so dass deren Messergebnisse verzögert angezeigt werden.
Das Messintervall des Luftanalysators air-Q im Dauerbetrieb beträgt weniger als zwei Sekunden. Damit misst der air-Q sozusagen in Echtzeit. Die Messdaten sind dann sofort über die air-Q App (Android / iOS) einsehbar.
Alle Daten werden auf einer SD-Speicherkarte und in der App gespeichert, sobald sich diese mit dem Gerät verbindet. Die Daten werden nur mit Zustimmung des Besitzers ins Internet und die air-Q Cloud übertragen. Dies ist aber nützlich, um einige Funktionen sinnvoll verwenden zu können, die anders nicht realisierbar sind - zum Beispiel den Gesundheitsberater.
Der Server, auf dem die online-Daten hinterlegt werden, steht physisch in Deutschland.
Frage gestellt von Thomas H.
Der air-Q benötigt ca. 1,5 Watt (5V x 300 mA). Eine Powerbank mit 10.000 mAh reicht demnach für einen mobilen Betrieb von ca. 33h.
Die Produktion aller Sensoren unterliegen herstellungsbedingter Schwankungen - so zum Beispiel die auch von uns verwendeten elektro-chemischen Sensoren wie Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid und Ozon. Wir verwenden deshalb nur Sensoren von Herstellern, die uns individuelle Kalibrierdaten zu jedem einzelnen Sensor zur Verfügung stellen. Nur so kann die Genauigkeit gewährleistet werden.
Darüber hinaus führen wir vor der Auslieferung jedes Gerätes zusätzlich eine Base-Line-Kalibrierung durch.
In der Smartphone App gibt es die Möglichkeit, die Base-Line-Kalibrierung selbst zu Hause durchzuführen. Weiterhin besitzt der air-Q eine automatische Drift-Korrektur.
Aus Kostengründen verzichten wir auf die Zustellung individueller Kalibrierungszertifikate.
Um Messdaten zu erfassen, benötigt der Luftanalysator Strom. Sollte die Stromzufuhr unterbrochen werden, wird er neu gestartet, sobald das Gerät wieder mit elektrischer Energie versorgt ist.
Der air-Q muss nicht gereinigt werden. Die enthaltenen Sensoren sind ausreichend vor Staub geschützt. Äußerlich genügt ein Abwischen. Staub, der durch die Lamellen gefallen ist, kann vorsichtig durch Schütteln oder Pusten entfernt werden.
Der air-Q ist nicht für den mobilen Einsatz gedacht. Die im Gerät verbauten Sensoren „eichen“ sich raumspezifisch – ein vollkommenes Bild der spezifischen Luftqualität des Raumes kann erst nach einer Weile geliefert werden.
Trotzdem ist es möglich, den air-Q auch an anderen Standorten zu platzieren, solange die Stromversorgung (z.B. über eine Powerbank) sichergestellt ist.
Ja, der air-Q erkennt Rauch jeglichen Typs sehr schnell und gut. Rauch ist, chemisch betrachtet, Feinstaub. Der im Gerät eingesetzte Feinstaub-Sensor ist besonders sensibel. Selbst auf Zigarettenrauch, auch wenn er gar nicht sichtbar ist, reagiert der Sensor unmittelbar. Neben Feinstaub entstehen im Falle von Zigarettenrauch auch Kohlenmonoxid, Stickoxide und VOC-Gase, die der Luftanalysator mit eigenen Sensoren ebenfalls erfasst.
Ja. Smart Home Standards wie IFTTT, Home Assistant und weitere werden bereits unterstützt. Die Unterstützung von Matter ist für Mitte des Jahres 2023 fest eingeplant.
Die Kompatibilität mit Alexa und Google Assistant ist in Arbeit. Leider unterstützen die Sprachassistenten Geräte mit so vielen Sensoren wie den air-Q nicht von Haus aus. Wir sind hier auf Updates der Anbieter angewiesen.
Ja, aufgrund der sehr niedrigen Spannung von 5 Volt geht vom air-Q keine Gefahr aus. Als Hochpräzisions-Messgerät sollte air-Q allerdings nicht in Kinderhände geraten. In Kinderzimmern sollte daher sorgfältig auf einen geeigneten Standort geachtet werden.
Der air-Q wurde speziell für den Einsatz in Innenräumen konzipiert. Prinzipiell kann er aber auch zur Messung der Außenluft genutzt werden. Dabei sollte das Luftmessgerät allerdings nicht unter freiem Himmel stehen, da Regenwasser oder andere Feuchtigkeit ins Gehäuse eindringen kann.
Der air-Q kann im Rahmen der Spezifikationen (Datenblatt) beispielsweise unter einem Dach verwendet werden. Ein Gerät für den Außeneinsatz ist vorgesehen.
Ja, grundsätzlich ist der air-Q als Feuermelder geeignet, da er die bei einem Brand entstehenden Stoffe wie Rauch (Feinstaub), Stickstoffdioxid und Kohlendioxid sowie Flüchtige Organische Verbindungen (VOCs) präzise und schnell erkennt. Neben einem schrillen Alarmton wird auch eine Push-Nachricht an den Besitzer gesendet.
Rein rechtlich kann er die üblichen Rauchmelder allerdings nicht ersetzen. Das liegt vor allem daran, dass der Luftanalysator nicht über einen Batteriebetrieb verfügt und somit nicht – wie vorgeschrieben – an Wand oder Decke befestigt werden kann. Ansonsten steht der air-Q einem gewöhnlichen Rauchmelder in nichts nach.
Im Unterschied zu herkömmlichen Rauchmeldern, misst der air-Q aber neben den Feinstaubwerten auch Kohlenmonoxid, Stickoxide und VOC-Gase. Damit kann die Rauchentwicklung frühzeitig, sicher und viel präziser erkannt und Fehlalarme vermieden werden.
Die Messergebnisse des air-Q können helfen, gegen unerwünschte und unerlaubte Geruchsbelästigungen vorzugehen. Der air-Q protokolliert sehr engmaschig viele unterschiedliche Werte. So können Gerüche und schädliche Dämpfe durch beispielsweise Zigarettenrauch, Shisha-Bars, stark qualmende Kamine und anderen industrielle Abgase leicht erfasst und protokolliert werden. Die Aufzeichnungen können jedoch nur einen ersten Schritt in einem juristischen Prozess darstellen, da selbst erfasste Werte immer nur einen Indizienbeweis darstellen können. In der Regel ist ein spezieller Gutachter notwendig. Bitte lassen Sie sich speziell für Ihren Fall juristisch von einem Anwalt beraten.
Annett N.
Dem Gesundheitsindex liegen die Grenzwerte des Umweltbundesamtes, der WHO sowie der sog. Wiener Gesundheitsindex zugrunde. Der air-Q Gesundheitsindex berechnet sich immer aus dem "schlechtesten" Messwert aus allen Messgrößen zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wenn z.B. der erhöhte Feinstaubwert zu einem Abschlag von 20% führt und der hohe Stickstoffdioxid-Wert einen 30% Gesundheitsabschlag begründet, so zeigt der Gesundheitsindex 100% - 30% (Stickstoffdioxid-Wert) = 70%.
Der Berechnung des Leistungsindex liegt ein anderes, kumulatives Verfahren zugrunde, das auf aktuellen Studien von verschiedenen Forschungseinrichtungen beruht, welche die Leistungseinbußen von bestimmten Belastungen der Atemluft analysiert haben. Führt der hohe Kohlendioxid-Gehalt der Luft beispielsweise zu einem Leistungsabschlag von 20% und die hohe Temperatur zu einem Abschlag von 5%, so zeigt der Leistungsindex 100% - 20% (CO₂ Abschlag) - 5% (Temperatur Abschlag) = 75%.
Grundsätzlich orientiert sich der air-Q an der Vorschrift für Rauchmelder.
Um eine ausreichend hohe Reaktionsgeschwindigkeit auf auftretende Gase sicherzustellen, empfehlen wir deshalb eine maximale Raumgröße von 60qm (bei normaler Deckenhöhe von ca. 2,8-3,2 m). In L-förmigen Räumen sollten mehrere air-Q Messgeräte aufgestellt werden – an jeder Seite ein Gerät.
Die Gefahr für Schimmel kann indirekt durch das Beobachten verschiedener Messwerte beurteilt werden. Das Raumluftmessgerät air-Q erkennt eine Tendenz zur Schimmelbildung z.B. indem es die Entwicklung von absoluter und relativer Luftfeuchtigkeit, Flüchtigen Organischen Verbindungen (VOC) und Feinstaub in Echtzeit misst und in Beziehung setzt.
Sind diese Werte höher als normal bzw. steigen sogar über einen Zeitraum kontinuierlich an, so sollte die Quelle dieses Ansteige identifiziert werden - diese kann bereits ein Schimmelbefall sein bzw. für Schimmel gute Wachstumsbedingungen signalisieren.
Um eine schon vorhandene Schimmelbelastung auch juristisch sicher zu bestimmen, ist eine Laboruntersuchung dennoch unabdingbar.
Nein, derzeit ist kein Gerät mit Akku geplant. Da der air-Q über einen handelsüblichen USB-C-Anschluss verfügt, kann er leicht an eine Powerbank angeschlossen werden.
Ja, die Helligkeit der LEDs am air-Q kann über die Smartphone-App eingestellt werden. So kann für die Nacht eine andere Helligkeit gewählt werden als für den Tag. Die LEDs können auch komplett deaktiviert werden.
Ja, die LED-Helligkeit kann in der App sowohl im Tag- wie auch im Nachtmodus stufenlos verstellt werden.
Die meisten Sensoren sind gesockelt und können getauscht werden, wenn diese defekt sein sollten oder die Haltbarkeit abgelaufen ist. In diesem Fall gibt der air-Q einen Hinweis in der App bzw. am Gerät.
Der air-Q besitzt (je nach Version) einen oder mehrere freie Steckplätze für zusätzliche Sensoren. Denkbar ist beispielsweise die Erweiterung um einen Sensor für Ultrafeinstaub oder für Methan. Alle bisher verfügbaren Zusatzsensoren finden Sie unter https://shop.air-q.com/
Ab voraussichtlich Mitte 2023 wird es einen air-Q Radon geben, der als eigenständiges Gerät angeboten wird.
Die Software / Smartphone App ist identisch, so dass sich alle air-Q Varianten zusammen betreiben lassen.
Der air-Q verfügt über einen sehr schrillen Alarmton, um beispielsweise vor Rauch oder Feuer zu warnen. Zudem bekommt der Besitzer des Gerätes eine Alarmmeldung als Push-Nachricht auf sein Smartphone, sobald ein Notfall eintritt.
Der air-Q besitzt folgende Dimensionen: 118 x 135 × 49 (Höhe x Breite x Tiefe).
Die Lebensdauer einzelner Sensoren, die im Luftmessgerät air-Q verbaut sind, ist – abhängig von den Messprinzipien – teilweise unendlich lang:
Eine detaillierte Auflistung der genauen Bereiche aller Messwerte finden Sie in unserem technischen Datenblatt. Dieses steht hier zum Download bereit.
Ja, die Messdaten werden auf einer SD-Karte im Gerät gespeichert. Sie ist 16 GB groß, das heißt, bei einer Datenmenge von 1,5 MB pro Tag und allen geplanten zusätzlichen Funktionen und Daten reicht der Speicherplatz für deutlich mehr als 10 Jahre.
Im Dauerbetrieb benötigt unser Luftmessgerät ca. 1,3 Watt (0,26 Ampere * 5 Volt).
Der air-Q wird über ein USB-C Steckernetzteil (5 Volt) mit elektrischer Energie versorgt. Grundsätzlich kann jedes konforme Netzteil mit dem Messgerät verwendet werden. Wir empfehlen jedoch die Verwendung das mitgelieferten Original-Netzteils: Dabei handelt es sich um ein getestetes Netzteil, das nicht nur die gesetzlichen Anforderungen (EMV) erfüllt, sondern auch die hohen Ansprüche des Luftanalysators an eine konstante Spannungsversorgung. Wer keine Steckdose zur Verfügung hat, kann den air-Q auch über eine Powerbank mit Strom versorgen.
Der air-Q ist in erster Linie ein hochpräzises, intelligentes Messgerät für die Luftqualität. Die langfristige Analyse der Luft hilft den Anwendern, die Entwicklung der Luftqualität verfolgen zu können und eventuelle Spitzen von Schadstoffen oder auch Lärm zu erkennen und diese zukünftig zu vermeiden. Durch die air-Q App erhalten Nutzer zudem hilfreiche und individuelle Tipps, um Probleme zu identifizieren. Existiert beispielsweise eine systematische Belastung mit Feinstaub, so empfehlen wir hochwertige Luftreiniger unserer Partnerunternehmen, die wir bereits positiv testen durften.
Ja, das WLAN kann für die Nacht deaktiviert werden. Allerdings ist in diesem Zeitraum bzw. bis zum Neustart des Gerätes (Strom trennen) keine Verbindung mit der App möglich.
Ja, die vom air-Q erfassten Daten werden in Beziehung gesetzt zu den Luftdaten, die das Umweltbundesamt ermittelt. Hierzu wird es in der air-Q App eine Funktion geben.
Der air-Q unterstützt mit der "Science Option" MQTT - nur der air-Q Science verfügt über diese Funktion.
Der air-Q kann mit IFTTT, Home Assistant, Homey, MQTT, Homekit (über homebridge) bereits eingebunden werden. Eine Integration von Matter und weiterer Standards folgt in Kürze.
Die Messdaten können als CSV Datei exportiert werden. Hierzu gibt es zwei Wege: 1. Die Daten von der SD Karte herunterladen und mittels unseres JSON zu CVS Konverters umwandeln oder 2. Datenexport über unsere air-Q Web App.
Der Luftanalysator air-Q ist das leistungsstärkste Messgerät für Luftqualität. Auf unserer FAQ-Seite liefern wir Antworten auf Fragen, die uns häufig gestellt werden. Gibt es weitere Fragen, die wir Ihnen beantworten können? Melden Sie sich gern bei uns!
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