Warum Innenluft oft stärker belastet ist als Außenluft
Ob Zu Haue, im Büro, im Klassenzimmer oder im Auto: Menschen verbringen heute rund 80 bis 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen. Umso wichtiger ist die Qualität der Innenraumluft, denn sie hat direkten Einfluss auf Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Trotzdem ist die Luft in Innenräumen häufig stärker belastet als die Außenluft.
Ein wesentlicher Grund dafür sind Baumaterialien und Einrichtungsgegenstände. Neue Möbel, Teppiche, Farben oder Lacke können flüchtige organische Verbindungen (VOCs) an die Raumluft abgeben, die sich über längere Zeit in geschlossenen Räumen ansammelt. Zusätzlich entstehen durch alltägliche Aktivitäten wie Kochen, Heizen, das Abbrennen von Kerzen oder die Nutzung von Reinigungsmitteln weitere Schadstoffe und Feinstaubpartikel.
Auch die anwesenden Personen selbst beeinflussen die Luftqualität. Beim Atmen wird CO₂ freigesetzt, gleichzeitig steigt die Luftfeuchtigkeit. In schlecht gelüfteten Räumen können sich dadurch Mikroorganismen und Schimmel begünstigt entwickeln. Besonders in modernen, energieeffizienten Räumen verschärft sich dieses Problem, da sie sehr luftdicht gebaut sind.
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Wann ist Außenluft schmutziger?
Natürlich gibt es auch draußen Verschmutzung: Verkehr, Industrie, Heizen oder natürliche Quellen wie Pollen oder Staub tragen zu Feinstaub, Stickstoffdioxid (NO₂) und anderen Schadstoffen bei.
In der Nähe stark befahrener Straßen oder industrieller Anlagen kann die Außenluft sogar kurzfristig belasteter als die Innenluft sein, insbesondere, wenn die Räume regelmäßig gelüftet werden.
Dennoch gilt: Die meisten Menschen nehmen die Innenluft häufiger und länger auf, sodass deren Qualität für die Gesundheit entscheidender ist.
Was sind Ursachen für Luftverschmutzung in Innenräumen?
Die Luftverschmutzung entsteht durch viele verschiedene Quellen und Mechanismen:
- Alltägliche Tätigkeiten: Kochen, Heizen, Reinigen oder Kerzen verbreiten Schadstoffe und Feinstaub.
- Feuchtigkeit und Schimmel: Hohe Luftfeuchtigkeit kann Schimmelbildung fördern, was die Luft zusätzlich belastet.
- Dichter Bau / mangelnder Luftwechsel: In modernen, gut isolierten Gebäuden kann frische Luft kaum zirkulieren.
- Baumaterialien, Möbel, Textilien: Möbel, Teppiche, Farben oder Lacke geben über Jahre Schadstoffe ab.
- Externe Quellen: Schadstoffe aus der Außenluft gelangen über Fenster, Türen oder Lüftungen hinein.
Was sind Folgen schlechter Luftqualität?
Schlechte Innenluftqualität kann vielfältige gesundheitliche Auswirkungen haben: kurzfristig Kopfschmerzen, Müdigkeit, Augen- und Halsreizungen; langfristig Atemwegserkrankungen, Allergien und Herz-Kreislauf-Probleme. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen.
Da wir so viel Zeit drinnen verbringen, ist saubere Innenluft entscheidend für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.
Maßnahmen für bessere Luftqualität
Es gibt einfache Strategien, um die Luftqualität zu verbessern:
- Regelmäßig Lüften: Mehrmals täglich kurz und intensiv: Stoßlüften bringt frische Luft, sofern die Außenluft nicht zu stark verschmutzt ist.
- Schadstoffquellen reduzieren: Schadstoffarme Möbel, Farben und Materialien verwenden; weniger Duftkerzen, aggressive Reinigungsmittel und Lösungsmittel verzichten.
- Feuchtigkeit kontrollieren: Luftfeuchtigkeit messen, Wäsche richtig trocknen, nach dem Duschen oder Kochen lüften.
- Luftreinigung / Filterung: HEPA-Filter oder Luftreiniger können zusätzlich Partikel und Schadstoffe aus der Luft entfernen.
- Luftqualität kontrollieren: Mit geeigneten Luftqualitätsmessgeräten die Qualität der Innenraumluft im Auge behalten, um schnellstmöglich handeln zu können.
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Wie air-Q helfen kann
Der air-Q ist ein smarter Luftqualitätsmonitor, der dabei unterstützt, die Luftqualität in Innenräumen gezielt zu überwachen und nachhaltig zu verbessern. Das Gerät misst kontinuierlich und in Echtzeit wichtige Parameter wie Schadstoffe, Feinstaub, CO₂-Konzentration, Luftfeuchtigkeit und weitere relevante Faktoren der Raumluft. Auf Basis dieser Daten liefert der air-Q Empfehlungen und zeigt an, wann Lüften sinnvoll ist, um die Innenraumluft effektiv zu verbessern. Gleichzeitig wird transparent, wie wirkungsvoll Maßnahmen wie regelmäßiges Lüften oder der Einsatz eines Luftreinigers tatsächlich sind, da sich Veränderungen der Luftqualität sofort nachvollziehen lassen. So behalten Nutzer jederzeit die Kontrolle über ihre Raumluft und können aktiv dazu beitragen, Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit in Wohn- und Arbeitsräumen zu schützen.
Innenräume sind oft heimliche Schadstoff-Hotspots, während die Außenluft nicht automatisch „schmutziger“ ist. Mit ein wenig Aufmerksamkeit, den richtigen Maßnahmen und einem Luftqualitätsmonitor wie dem air-Q lässt sich die Luftqualität erheblich verbessern.
Denn saubere Luft bedeutet nicht nur Wohlbefinden, sondern auch mehr Gesundheit für Sie und Ihre Familie.
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