Heller Wohnzimmertisch mit dem Luftmessgerät air-Q, einem Tablet mit der air-Q App und einer Grünlilie in einem AIRY Übertopf, im Hintergrund ein graues Sofa
Testmessungen

Können Übertöpfe die Luft reinigen? Im air-Q Lab machen wir den Test mit den Übertöpfen von AIRY!

Luftschadstoffe in der Wohnung sind schlecht für das Wohlbefinden und die Gesundheit. Doch wie bekommt man saubere Luft in seinen Räumen? Die Übertöpfe von AIRY versprechen einen innovativen Biofilter und ein patentiertes natürliches Raumluftreinigungssystem: Wie wirksam die Töpfe sind, haben wir in unserem air-Q Lab mit dem Luftmessgerät air-Q geprüft.

Autor:

Undine Jaehne

Datum:

29.7.2022

Wie funktionieren die AIRY Töpfe? Mithilfe von speziell entwickelten Schlitzen bzw. Lamellen am Boden der AIRY Töpfe wird die Luftzufuhr zum Wurzelsystem der Pflanze im Vergleich zu einem normalen Topf verbessert. Durch diese Schlitze zieht die Pflanze die Raumluft an. Dabei wirkt das Zwei-Kammer-System der Töpfe für einen Kamineffekt – ein Sog entsteht. So wird ein kontinuierlicher Luftstrom durch das Smart Substrate hindurch und bis zu den Wurzeln ermöglicht. Die Luft zieht an den Wurzeln vorbei, die die Luft reinigen. Wir stellten uns die Frage, wie effektiv die Übertöpfe von AIRY die Luft von Schadstoffen tatsächlich reinigen.

Für unseren Test haben wir eine Grünlilie gemeinsam mit dem air-Q in eine luftdichte, etwa 1 m³ große Box gestellt. Während drei verschiedener Testdurchläufe steckte eine Grünpflanze in unterschiedlichen Töpfen: 1. normaler Übertopf, 2. AIRY Pot S und 3. AIRY Pot M. Der Versuch lief jeweils über 24 Stunden von zehn Uhr morgens bis zehn Uhr morgens des Folgetages. Untersucht wurden die luftreinigende Wirkung auf folgende Luftbestandteile: Flüchtige Organische Verbindungen (VOC), Feinstaub (PM₁ – PM₂,₅ – PM₁₀) sowie Relative Luftfeuchtigkeit.

Wie wirken sich die luftreinigenden AIRY Töpfe auf VOC aus?

Die Ausgangswerte der Praxistests waren etwas unterschiedlich und lagen bei 1.700 (normaler Übertopf), ca. 1.900 (AIRY Pot S) und 2.300 ppb (AIRY Pot M). Zunächst sanken bei allen Versuchsreihen die VOC-Werte rapide.

Testmessung air-Q: luftreinigende Wirkung der AIRY Töpfe auf VOC

air-Q Testergebnis: VOC-Werte mit einem normalen Übertopf

Bei dem normalen Übertopf war eine Reduktion von 1.700 ppb auf 1.200 ppb innerhalb der ersten anderthalb Stunden sichtbar. Nach zwei Stunden und 20 Minuten hatte sich der VOC-Wert der Box halbiert.  Danach stagnierte die Schnelligkeit des Abfalls, der VOC-Wert sank jedoch weiterhin. Gegen 16 Uhr erreichte die VOC-Belastung ihren geringsten Ausschlag mit 600 ppb: Die Werte hatten sich mehr als halbiert. Nach 18 Uhr stiegen sie jedoch wieder an und zeigten gegen drei Uhr nachts einen Höchstwert von etwa 800 ppb. 

air-Q Testergebnis: VOC-Werte mit dem AIRY Pot S

Auch mit dem AIRY Pot S sanken die VOC-Werte innerhalb der ersten zwei Stunden stark ab und erreichten einen Tiefstwert von 800 ppb. Um den VOC-Wert zu halbieren, benötigte die Grünlilie im AIRY Pot S statt fast 2,5 Stunden nur 47 MInuten.  Zwischen zwölf Uhr mittags und 16 Uhr  stellte der air-Q eine Zunahme der VOC-Werte fest. Anschließend nahm die VOC-Belastung nochmals stark ab und sank auf 400 ppb. Nach einem kleinen Anstieg auf knapp unter 500 ppb gegen 21 Uhr, fiel der Messwert konstant ab, erreichte gegen ein Uhr morgens sogar den Nullpunkt und verblieb hier bis zum Ende des Tests. 

air-Q Testergebnis: VOC-Werte mit dem AIRY Pot M

Beim dritten Testdurchlauf startete die Grünlilie mit dem AIRY Pot M und den höchsten VOC-Werten (2.300 ppb) in der Versuchsbox. Für die Halbierung der VOC-Werte benötigte der AIRY Pot M lediglich noch 26 Minuten.  Innerhalb der ersten zwei Stunden halbierte sich der VOC-Wert nicht nur, sondern nahm sogar um 65,22 % ab. Nach einer kurzen Stagnation zwischen zwölf und 13 Uhr fiel der VOC-Wert erneut und erreichte gegen 16 Uhr seinen Nullpunkt. Gegen neun Uhr abends stiegen die Werte geringfügig auf etwa 100 ppb an, um ab drei Uhr nachts wieder gegen Null zu fallen.

Können die luftreinigenden AIRY Töpfe Feinstaub reduzieren?

air-Q Testmessung: luftreinigende Wirkung durch die AIRY Töpfe auf Feinstaub-Werte

Bei allen Durchläufen lag der Anfangswert der Feinstaubbelastung etwa bei 2,5 μg/m³. Mit allen Übertöpfen wurde innerhalb der Versuchszeit der Nullpunkt erreicht. Während die Messwerte bei dem normalen Übertopf viele Spitzen und somit einen ständigen Wechsel zwischen Zu- und Abnahme der Feinstaub-Werte zeigten, sanken die PM-Werte mit dem AIRY Pot M sehr kontinuierlich. Im Versuch mit dem AIRY Pot S stellte der air-Q noch einige Spitzen fest.

Aus den Mess-Auswertungen lässt sich ablesen, dass der Feinstaubgehalt mit dem AIRY Pot S 30 Prozent und mit dem AIRY Pot M sogar 76 Prozent schneller sinkt, als mit einem normalen Übertopf.

Beeinflussen die luftreinigenden Übertöpfe von AIRY die Luftfeuchtigkeit?

air-Q Testmessung: Auswirkungen der AIRY Töpfe auf die Luftfeuchtigkeit

Alle Versuche starteten mit einer Relativen Luftfeuchtigkeit von knapp über 60 XXX in der Box. Bei allen Töpfen stieg der Feuchtigkeitsgehalt innerhalb der ersten drei Stunden an und erreichte einen Maximalwert von 100, der sich bis zum Versuchsende nicht mehr änderte. So konnten alle Pflanzen und Töpfe im Test die Luftfeuchtigkeit deutlich steigern und somit einen Beitrag zu gesünderer Luft leisten. Während des Versuchs fiel auf, dass der AIRY Pot M das meiste Wasser an die Umgebung abgegeben hat. Bei einem ausführlichen Labortest wollen wir diesem Phänomen auf den Grund gehen.

Fazit

Unsere Praxistests ergeben, dass die Pflanzen mit einem AIRY Pot deutlich mehr die Luft von Schadstoffen reinigen als die Pflanzen mit einem normalen Übertopf. Außerdem sorgen die Töpfe für eine höhere Luftfeuchtigkeit. AIRY steigerte in unserem Laborversuch somit nachweislich die Qualität der Raumluft in der verwendeten Box.

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