Stickstoffdioxid, kurz NO₂, ist ein Gas, das oft übersehen wird, obwohl es die Luftqualität in Innenräumen erheblich beeinträchtigen kann. Besonders in städtischen Wohnungen, in denen Gasherde, Kamine oder Heizungen betrieben werden, können die Konzentrationen steigen. Auch der Straßenverkehr in der Umgebung trägt über offene Fenster oder Lüftungssysteme zur Belastung bei. Wer die Luftqualität nicht überwacht, riskiert Atemwegsreizungen und langfristige gesundheitliche Folgen.
Was ist Stickstoffdioxid und wo entsteht es?
NO₂ gehört zu den Stickstoffoxiden und entsteht vor allem bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen. Typische Quellen in Innenräumen sind:
- Gasherde und Gasöfen: Beim Kochen und Heizen wird Stickstoffdioxid freigesetzt
- Kamine und Holzöfen: Unvollständige Verbrennung erzeugt NO₂ und andere Schadstoffe
- Heizungen mit fossilen Brennstoffen: Insbesondere schlecht gewartete Anlagen können NO₂ abgeben.
- Außenluft: In städtischen Wohnungen kann der Straßenverkehr Stickstoffdioxid durch offene Fenster oder Belüftungssysteme in den Innenraum bringen.
Stickstoffdioxid ist unsichtbar und geruchlos, sodass eine Belastung oft unbemerkt bleibt.
Auswirkungen von NO₂ auf die Gesundheit
Stickstoffdioxid wirkt reizend auf die Atemwege. Besonders empfindlich reagieren Kinder, Menschen mit Asthma oder chronischen Atemwegserkrankungen und ältere Personen. Schon bei relativ niedrigen Konzentrationen über längere Zeit können die Atemwege belastet werden. Typische gesundheitliche Folgen sind Husten, Atemwegsreizungen und tränende Augen. Wer regelmäßig NO₂ ausgesetzt ist, kann eine Verschlechterung von Asthma oder Bronchitis erleben. Langfristig kann die Lungenfunktion beeinträchtigt werden, was die Anfälligkeit für Infekte und chronische Erkrankungen erhöht.
Wie man Stickstoffdioxid in Innenräumen überwacht
Dank moderner Sensorik lassen sich Belastungen durch Stickstoffdioxid heute direkt messen. Mit Geräten wie dem air-Q pro oder dem air-Q science können NO₂ Werte präzise erfasst werden. Diese Sensoren liefern Echtzeitdaten über die Konzentration von Stickstoffdioxid in der Raumluft und ermöglichen eine genaue Analyse der Luftqualität.
Durch die kontinuierliche Messung werden Belastungsspitzen sichtbar, zum Beispiel beim Kochen auf Gasherden, beim Betrieb von Kaminen oder Heizungen. Auf Basis dieser Daten lassen sich gezielte Maßnahmen ergreifen, um die Luftqualität zu verbessern. Wer die Raumluft regelmäßig überwacht, erkennt nicht nur kurzfristige Belastungen, sondern auch langfristige Trends und kann frühzeitig handeln, bevor gesundheitliche Auswirkungen auftreten.
Maßnahmen zur Reduzierung von Stickstoffdioxid
Die Belastung durch Stickstoffdioxid lässt sich durch gezieltes Lüften deutlich verringern, besonders während und nach dem Kochen oder dem Betrieb eines Kamins. Abzugshauben und Lüftungssysteme sollten aktiv genutzt werden, um Schadstoffe direkt abzuführen. Regelmäßige Wartung von Gasgeräten, Kaminen und Heizungen sorgt dafür, dass sie effizient arbeiten und weniger NO₂ freisetzen. Wer auf alternative Kochmethoden wie Induktion umsteigt, reduziert die Entstehung von Stickstoffdioxid zusätzlich. Die kontinuierliche Überwachung der Raumluft mit einem Gerät wie dem air-Q hilft, Belastungsspitzen zu erkennen und gezielt gegenzusteuern.
Fazit
Stickstoffdioxid in Innenräumen ist ein unterschätztes Risiko. Unsichtbar und geruchlos kann es die Atemwege reizen und langfristig die Lungenfunktion beeinträchtigen. Durch regelmäßiges Lüften, Wartung von Heizungen und Gasgeräten sowie die Überwachung der Raumluft mit einem Messgerät wie dem air-Q lässt sich die Belastung deutlich reduzieren. So können Wohnungen und Büros gesünder gestaltet werden und besonders empfindliche Personen werden geschützt.


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